Besucher des Kaufbeurer Weihnachtsmarkts erwartet wie jedes Jahr eine einzigartig stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Kirchplatz St. Martin.

Weihnachtsmarkt und mehr

Neben kunsthandwerklichen Geschenkideen und leckeren Weihnachtsnaschereien, sorgen Chöre und Musikgruppen aus Kaufbeuren und dem Allgäu für besinnliche Weihnachtsklänge. Die Gerüche und die vielen kleinen Lichter versetzen Kinder und Erwachsene in einen wohligen und magischen Zustand der Nähe und Verbundenheit. Es scheint auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Weihnachtsmarkt, ein Ort der Besinnlichkeit, ein Ort, an dem der Zauber der Weihnachtszeit deutlich zu spüren ist.

Kinderaugen zum Leuchten bringen

Doch zwischen den Ständen des Kaufbeurer Weihnachtsmarkts befindet sich ein ganz besonderer Stand. Ein Stand, der Kinderaugen zum Leuchten bringt und es schafft, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebenssituationen miteinander zu verbinden. Vor dem Stand stehen ehrenamtliche Helfer mit Bauchläden und verkaufen Tonsterne, die im Anschluss von den Kindern gegen den Inhalt der Türchen eines Adventskalenders getauscht werden. Hinter den vielen Türchen verbergen sich größere oder kleinere Geschenke, die nur darauf warten, den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Der Kaufbeurer Adventskalender wird als gemeinnütziges Projekt in Kooperation der Lebenshilfe Ostallgäu und dem Stadtjugendring Kaufbeuren und gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern jedes Jahr zum Leben erweckt und gehört zu den Highlights auf dem Weihnachtsmarkt. Zu Stoßzeiten befüllen freiwillige Helfer die Türchen im Sekundentakt und ermöglichen so einen reibungslosen Ablauf. Auch der Oberbürgermeister persönlich lässt es sich nicht nehmen, eine Helferschicht zu übernehmen. Doch so war es nicht immer. Die ersten Jahre wurde der Adventskalender ausschließlich von Mitarbeitern der Lebenshilfe Ostallgäu organisiert und durchgeführt. Neben den hauptberuflichen Tätigkeiten konnten die Mitarbeiter das Projekt nur durch eine Vielzahl an Überstunden stemmen, was letztendlich dazu geführt hat, dass der Adventskalender einige Jahre ausfallen musste.

Neuanfang problemlos und unkompliziert

Beate Schütz von dem Stadtjugendring Kaufbeuren ist froh, dass sie helpteers.net für die Verwirklichung des Projekts genutzt haben. Sie sagt:„Die Plattform ist eine super Sache und es hat sich in beiden Jahren gezeigt, wie gut die Seite funktioniert. Es ist einfach, die Leute über die Plattform anzusprechen und zu erreichen. Projekte sind problemlos und unkompliziert umsetzbar. Für die Leute ist es wichtig, dass sie nicht unendlich viele Daten eingeben müssen, sondern mit drei Klicks die Bereitschaft zeigen können, dass sie dabei sind. Auch in diesem Jahr konnten so bereits alle Helferschichten frühzeitig vergeben werden.“

Ein ganz besonderes Projekt

Der Kaufbeurer Adventskalender ist ein ganz besonderes Projekt, ein Projekt, das Menschen aktiviert, soziale Träger miteinander verbindet und das Netzwerk unter den Menschen stärkt. Menschen mit und ohne Behinderung helfen gemeinsam vor Ort beim Verkauf der Sterne und beim Befüllen der Türchen. Berührungsängste und Vorurteile werden abgebaut. Das Projekt steht ganz im diesjährigen Motto des Stadtjugendrings „Inklusive Dir“ und auch im Motto des Vorjahres „Wir ist cooler als Ich“. Es verdeutlicht uns sehr schön, was Zusammenarbeit alles ermöglichen kann und dass es sich lohnt, nach Unterstützung zu fragen. Ohne die Kooperation des Stadtjugendrings Kaufbeuren mit der Lebenshilfe Ostallgäu und der Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger sowie der Stadt und anderer Institutionen einen kleinen Teil dazu beizutragen, würde es den Kaufbeurer Adventskalender nicht mehr geben. Ein Adventskalender, der jedes Jahr aufs Neue besondere Momente schenkt, der Menschen miteinander verbindet, kindliche Freude auch bei Erwachsenen weckt und diesen Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem macht.

helpteers: DANKE!

Wir von helpteers sind froh, einen Teil zu der Verwirklichung des Adventskalenders beizutragen. Wir möchten, dass mehr Menschen sich für das Miteinander engagieren. Zu hören, dass sich durch uns frühzeitig Unterstützer gemeldet haben und der Aufwand für die Organisatoren verringert wird, erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit.

Wir danken Beate Schütz von dem Stadtjugendring Kaufbeuren, dass sie sich die Zeit genommen hat und uns diese großartige Geschichte erzählte.

Wir werden in der nächsten Zeit weitere Gespräche führen und von weiteren tollen Geschichten erzählen, die durch helpteers möglich wurden. Wenn du möchtest, dass deine Geschichte erzählt wird, dann kontaktiere uns gerne.

Dieser Artikel ist aus einem Gespräch zwischen Beate Schütz vom Stadtjugendring Kaufbeuren und Viktoria Ebert entstanden.

Autorin: Viktoria Ebert

Viktoria Ebert zeigt mit diesem und weiteren Artikeln, wie wir von helpteers das Engagement unterstützen und welche großartigen Dinge dadurch Wirklichkeit werden. Aktuell ist sie Masterstudentin an der Rheinischen Fachhochschule Köln im Bereich der Wertorientierten Unternehmensführung und möchte sich neben ihrem Studium ehrenamtlich für soziale Projekte einsetzen, die etwas in der Welt bewegen und das Miteinander unter den Menschen stärken.