Einträge von Kira Subkowski

Der Weg für Deine Organisation zum digitalen Ehrenamt

Bildquelle: S O C I A L . C U T von Unsplash Fragt ihr Euch, ob das digitale Ehrenamt etwas für Euch und Eure Organisation wäre? Wir möchten mit diesem Artikel einmal drei Punkte durchgehen, die Euch zeigen sollen, ob Ihr entweder gut dafür vorbereitet wärt oder was Ihr beachten müsst, wenn Ihr es […]

Förderung fürs Ehrenamt: In 7 Schritten zur Finanzierung

Bildquelle: Scott Graham von Unsplash “Und wie finanzieren wir das?” Diese Frage hören wir in fast jedem Beratungsprozess früher oder später. In den aktuellen Zeiten mit ihren besonderen Herausforderungen ist sie relevanter denn je.  Daher werfen wir heute einen Blick auf Förderungsmöglichkeiten fürs Ehrenamt und Organisationen mit Engagierten. Statt einer Liste der verschiedenen Förderoptionen, fokussieren […]

Onboarding und ortsunabhängiges Arbeiten bei helpteers: Jede*r so, wie es am besten gelingt

Bildquelle: Chris Montgomery von Unsplash Die Mitarbeit bei helpteers ist etwas Besonderes. Das schreibe ich vor allem deswegen, weil ich als freie Mitarbeiterin davon beeindruckt war, wie das Team Georgs Arbeitsphilosophie intern und extern kommuniziert und lebt. Dieser Artikel verfolgt daher zwei Ziele. Zum einen wollen wir Dir als Ehrenamtskoordinator*in ein besseres Verständnis von der […]

E-Mail oder Messenger für Teams: Was ist der Unterschied?

Titelbildquelle: Stephen Phillips – Hostreviews.co.uk von Unsplash Die klassische E-Mail war lange Zeit der einfachste und schnellste Weg, einer anderen Person mehr oder weniger wichtige Informationen zukommen zu lassen. Doch mittlerweile hat sich einiges getan und Messenger wie Microsoft Teams, Slack, Stackfield, Wire und Co. haben die Kommunikationslandschaft positiv erweitert. Damit meine ich im speziellen den […]

Webinare für Neueinsteiger: Gewinne mit einem Lächeln

Titelbildquelle: Brooke Cagle von Unsplash Ein Webinar halten. Für alte Hasen, die das schon zig Mal gemacht haben, ist das kein Problem. Doch wie heißt es so schön? „Alles ist einfach, wenn man es kann.“ Daher ist der Artikel heute für Dich besonders geeignet, wenn Du wenig bis keine Erfahrung mit Webinaren hast. Im Folgenden […]

Bitte nicht um Ehrenamtliche, biete ihnen die Chance, ein Held zu sein

Bildquelle: Road Trip with Raj von Unsplash

Nicht bitten, bieten. Klingt auf den ersten Blick vielleicht provokativ, aber diese Formel kann Dir dabei helfen, Ehrenamtliche – auch online – zu gewinnen.
Warum solltest Du nicht bitten? Weil Dich das Bitten um eine*n Ehrenamtliche*n in eine Position bringt, in der Du deutlich machst, dass Du in einer hilfesuchenden Position bist. Es herrscht ein Mangel, den es gilt zu schließen.

Dabei kann bei Ehrenamtlichen schnell die Frage aufkommen, wieso Sie überhaupt helfen sollten.
Was passiert, wenn Du bietest und nicht bittest? Du machst deutlich, dass ein*e Ehrenamtliche*r ein Teil von etwas sein kann. Du gibst dem oder der Ehrenamtlichen ein „Warum“ und ziehst stärker an, als wenn Du einfach nur bittest.

Biete mit drei Fragen deine Heldengeschichte

Stell Dir drei einfache Fragen, die Dir helfen werden:

  • Wie ist es jetzt?
  • Wie wird es sein?
  • Was werden wir machen?

Damit baust Du Deine Heldengeschichte auf und zeigst Ehrenamtlichen den Sinn und Zweck Deiner Organisation. Das kann mehr erreichen, als platt um diese Unterstützung zu bitten.
Ich nehme hier mal ein frei erfundenes Beispiel, es kann vielleicht wirklich gerade irgendwo so sein, aber das ist dann purer Zufall.

  • Wie ist es jetzt?

Du suchst Ehrenamtliche, die Senioren in einem Altenheim etwas vorlesen oder mit ihnen Gesellschaftsspiele spielen wollen. Was Dir in diesem Moment fehlt ist offensichtlich: Die Ehrenamtlichen, die für die Senioren da sind.

Oder vielleicht sind es auch zu wenig und es besteht bereits ein Team von Ehrenamtlichen. Dennoch bleibt es bei einem Mangel an Ehrenamtlichen für genau diese Aufgabe. Du erzählst also, welche Aufgaben die Ehrenamtlichen erwartet. Am besten aus Sicht der bereits aktiven Engagierten. Die können nämlich authentisch berichten, was ihnen die Aufgabe gibt und bietet.

  • Wie wird es sein?

Der/Die Ehrenamtliche kann daraus viele Vorteile mitnehmen. Möchte die Person vielleicht einmal mit Senioren arbeiten, dann bekommt sie erste Erfahrungen. Du hast aber nicht nur Erfahrungen zu bieten. Es kann auch Spaß machen, neue Perspektiven zu eröffnen – wenn die Person sich vorher keinen Beruf mit älteren Menschen vorstellen konnte beispielsweise –, arbeiten im Team fördern, Empathie verstärken und und und.

Du siehst, es gibt eine große Bandbreite an Chancen, die ein*e Ehrenamtliche*r mitnehmen kann. Dadurch beantwortet sich die Frage nach dem „wie wird es sein“ schon fast von ganz alleine. Wenn Du dann noch die bereits aktiven Ehrenamtlichen erzählen lässt, wird das richtig anziehend.

  • Was werden wir machen?

Du bietest die Möglichkeit, diese spannende Aufgabe anzugehen. Je nach Ausgangslage kann das ganz unterschiedliches bedeuten. Gibt es schon Ehrenamtliche, die diese Aufgabe machen? Dann bietet ihr erfahrene Ehrenamtliche, die dem/der neuen Ehrenamtlichen zur Seite stehen.

Ist es etwas völlig Neues, so gibst du Ehrenamtlichen die Chance zu zeigen, wozu sie fähig sind und die Aufgabe auch ein Stück weit zu entwickeln. Daraus kann großes entstehen.

Biete die Chance, die eigene Heldengeschichte zu erzählen

Mit diesen drei Fragen baust Du eine Heldengeschichte für Dich und andere auf.
Für Dich, weil Du etwas zu bieten hast, was du an eine*n Ehrenamtliche*n weitergeben kannst.
Der/Die Ehrenamtliche kann innerhalb deiner Heldengeschichte, seine/ihre eigene Heldengeschichte finden und entwickeln.

Um es noch einmal kurz an meinem Beispiel deutlicher zu machen: Du baust eine Heldengeschichte auf, weil Du die Senioren begleiten darfst, denen etwas vorgelesen wird oder die mit Gesellschaftsspielen unterhalten werden. Du gibst damit jemanden die Chance, Teil Deiner Heldengeschichte zu werden.

Und gleichzeitig bietest Du jemandem die Möglichkeit, seine oder ihre eigene Heldengeschichte zu schreiben. Denn für den/die Senior*in ist der/die Ehrenamtliche, der/die vorliest oder mit ihm oder ihr Gesellschaftsspiele spielt zugespitzt, ein*e Held*in. Es gibt dem/der Ehrenamtlichen die Chance, Gutes zu tun. Gleichzeitig wird das Engagement der Ehrenamtlichen wertgeschätzt, da sie Teil Deiner Heldengeschichte werden.

Das ist es wonach jeder sucht. Hör auf zu bitten, Du und Deine Organisation habt so viel zu bieten. Erzähle Deine Geschichte und gib Menschen die Chance, Ihre eigene darin zu schreiben.

Suche die Kommunikation! Warum Du Ehrenamtliche online ansprechen solltest

Titelbildquelle: Helena Lopes von Unsplash

Zu keiner Zeit war es so schwer und doch so einfach, Ehrenamtliche zu gewinnen, wie heute. Was genau meine ich damit?

Organisationen haben viele Aufgaben, die oft nicht direkt die Digitalisierung betreffen, da andere Dinge vorgehen. Dies ist kein Vorurteil, es ist eine Feststellung. Auch nicht jede Organisation wird sich hier angesprochen fühlen. Wenn es schon Schritte für einen höheren Digitalisierungsgrad gibt, ist das super!

Gleichzeitig hat Digitalisierung viel verändert. Durch das Internet ist beispielsweise eine Schnelllebigkeit entstanden, die vorher noch nicht da war. Das betrifft viele Bereiche, auch das Ehrenamt.

Warum online nach Ehrenamtlichen suchen?

Während also Organisationen oft gar nicht die Mittel oder Möglichkeiten haben, mit der Schnelllebigkeit mitzuhalten, könnte es auf der anderen Seite durch höhere Geschwindigkeit so viel einfacher sein, Ehrenamtliche zu gewinnen. Zurecht kann angemerkt werden, dass diese Geschwindigkeit vielleicht gar nicht gewünscht ist. Nicht umsonst wird in Zeiten der Digitalisierung oft von Entschleunigung geredet.

Eine Organisation kann noch immer sagen, sie habe doch Flyer und Veranstaltungen und suche auch längst aktiv nach Ehrenamtlichen über eigene Netzwerke. Aber es gibt zwei gute Argumente, wieso es dennoch sinnvoll ist, online nach Ehrenamtlichen zu suchen:

  1. Ort und Information wurden getrennt
  2. Digitalisierung hat die Kommunikation verändert

Wie Ort und Information sich entkoppelt haben

Wo vorher Flyer und Veranstaltungen noch das Mittel der Wahl waren, um Informationen zu verbreiten, stehen heute Internet und Social Media. Natürlich gibt es noch immer Veranstaltungen und die Zielgruppe bzw. das Publikum, das solche Veranstaltungen regelmäßig besucht. Doch viele Menschen, und es werden mehr, interessieren sich nicht mehr für diese Formate. Sich Informationen aus dem Internet rauszusuchen ist mittlerweile so gängig wie noch vor einigen Jahren seine Morgenzeitung zu lesen. Und es betrifft nicht nur die nötige Information über Ehrenamtliche.

Man kann in der heutigen Zeit über alles und nichts etwas im Internet finden, egal wie wahr oder falsch es ist. Und das zu wissen und damit zu arbeiten macht einem das Leben manchmal etwas leichter, aber sicherlich hier und dort auch schwerer. Ehrenamtliche über das Internet zu gewinnen gehört für mich klar in die Kategorie “macht das Leben leichter”. Aber das bedeutet auch, dass man online als Organisation auffindbar sein muss und aufzeigt, wie der oder die Suchende sich engagieren kann. Tut man das nicht, kann es der digitalaffinen Zielgruppe so vorkommen, als ob es gar keine Informationen gäbe.

Dabei gilt: Je konkreter ich als Organisation zeige was gebraucht wird, umso leichter hat der oder die Ehrenamtliche es, sich einbringen zu können oder zu wollen.

Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung

Online mal eben etwas schreiben, einen Kommentar dazu abgeben oder eine Antwort liken: Schnelllebigkeit in Reinkultur.
Und so hat sich unsere Kommunikation auch verändert: Sie ist so schnelllebig geworden, wie das Internet es ermöglicht hat.

Es findet keine Eins-zu-Eins-Kommunikation mehr statt, sondern der oder die Leser*in möchte vermutlich sofort auf das Gelesene reagieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Kommentar, eine Frage oder eine Anmerkung ist. Im Internet wird gefühlt alles kommuniziert, das ist hier und da Fluch und Segen zugleich. Im Fall des Ehrenamts ist es ein Segen, denn so kann der oder die Nächste direkt schauen, ob vielleicht die eine oder andere Frage, schon beantwortet wurde. Okay, ehrlicherweise muss man sagen: Im Idealfall macht die Person das. In der Praxis werden viele Fragen doppelt und dreifach gestellt.

Aber gut, Fluch und Segen zugleich, es überwiegen doch die Vorteile. Und wie es auf den Veranstaltungen die stillen Zuhörer*innen gibt, gibt es im Internet, vielleicht sogar extremer als im realen Leben, die stillen Mitleser*innen, die gar nicht kommunizieren wollen. Schlussendlich möchte sie jedoch ebenfalls alle Informationen, weswegen Kommentare anderer Ehrenamtlicher für sie die beste Möglichkeit sind, sich die Information auch ohne zu kommunizieren zu holen.

Alles in allem ist es jedoch ein Fakt, dass digitale Kommunikation den Austausch positiv fördert. Ist dieser Austausch nicht möglich, kommen vielleicht Fragen auf, die eine Organisation nie wollte. Zum Beispiel ob die Organisation verschlossen ist oder – und das wäre ein Worst-Case-Szenario bei der Gewinnung von Ehrenamtlichen – ob der Austausch gar nicht erst erwünscht ist.

Wenn Du mit Deiner Organisation also Ehrenamtliche gewinnen willst, dann nutze Deine Informationen und gehe in die offene Kommunikation!

Unsichtbar und doch sichtbar? So sucht ihr aktiv nach Ehrenamtlichen

Titelbildquelle: John Schnobrich von Unsplash

Online Ehrenamtliche gewinnen kann manchmal wie eine echte Herausforderung wirken. Vor allem wenn man selbst weiß, dass die Organisation online nicht sichtbar genug ist – oder zumindest zu sein scheint. Zwei Faktoren können Organisationen daran hindern, über digitale Kanäle Ehrenamtliche zu gewinnen:  

  1. Social Media wird kaum genutzt (dadurch fehlen vielleicht das Wissen oder die Ressourcen, um gezielt Ehrenamtliche anzusprechen)  
  2. Social Media wird genutzt, es werden jedoch kaum Ehrenamtliche erreicht (so kann der Eindruck entstehen, das funktioniere auf diesen Plattformen grundsätzlich nicht).  

Dabei kann man in wenigen Schritten über digitale Kanäle Ehrenamtliche erreichen – selbst dann, wenn die eigene Sichtbarkeit noch nicht so groß ist.  

Die aktive Suche nach Ehrenamtlichen auf der richtigen Plattform

Ja, der Satz “sucht Euch Eure Plattform immer nach Eurer Zielgruppe aus” mag hier zweideutig klingen. Gemeint ist damit aber nicht, dass Ihr dort direkt in die Vollen gehen sollt und auf jeder Plattform eine Online-Präsenz haben müsst. Viel eher ist mit „richtiger Plattform“ die aktive Suche nach Ehrenamtlichen gemeint. Und da kommt die Frage auf, was „aktive Suche“ bedeutet. 

Hier nehme ich einmal das Beispiel „Basteln mit Senioren“. Es gibt sicherlich eine Dame Mitte 50, die gerne bastelt. Idealerweise hat sie sogar den Wunsch, als Ehrenamtliche älteren Senioren beim Basteln zu helfen. Diese Person werdet Ihr weniger auf Instagram oder TikTok finden.

Sie nutzt vermutlich eher Plattformen wie Pinterest und Facebook. Gerade Facebook mit seinen Gruppen bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten, Menschen mit bestimmten Interessen schnell und einfach zu finden.  Vorweg solltet Ihr Euch also Gedanken machen, was für Ehrenamtliche Ihr gerade sucht.   

  • Sucht Ihr junge Leute sind Plattformen wie Instagram und TikTok eine gute Anlaufstelle.  
  • Videoaffine Menschen werdet Ihr eher auf Youtube finden, während Menschen mittleren und schon etwas fortgeschritteneren Alters oft auf Facebook unterwegs sind.
  • Und wenn Ihr Menschen erreichen wollt, die privat wenig mit Social Media zu tun haben, sind Xing und LinkedIn genau die richtigen Plattformen.  
  • Pinterest ist eine kleine Sonderform, denn dort könnt Ihr tatsächlich einfach jede und jeden finden, die/der kreativ ist und gerne DIY (Do-It-Yourself) Projekte macht. Das kann vom jungen Menschen bis hin zur/zum noch sehr fitten Senior*in fast jeder*r sein. 

Ihr habt Eure Community gefunden? Gut, doch wie geht es nun weiter? 

Bietet potenziellen Ehrenamtlichen einen Nutzen 

Zeigt auf der Seite der Organisation was Eure Ehrenamtlichen aktuell machen. Somit seid Ihr nicht nur transparent, sondern macht auch die Aktivitäten der Euch helfenden Ehrenamtlichen sichtbar.  Ist das geschehen, kann es an die aktive Gewinnung neuer Ehrenamtlicher gehen.  In Gruppen nach Helfenden zu fragen, wird nicht viel bringen, wenn potenzielle Helfende darin keinen Nutzen für sich erkennen.  

Der Nutzen kann unterschiedlich sein. Im oben genannten Beispiel habt ihr als Organisation das Publikum zum Basteln. Dieser Nutzen lässt sich in allem zeigen, denn Ihr als Organisation habt vielleicht genau das Publikum, das der oder die Ehrenamtliche sucht.  

Ein sehr aktuelles Beispiel wäre das Nähen von Mundschutz oder Masken. Jemand kann hervorragend nähen? Perfekt, denn Ihr habt vielleicht das Publikum, das einen Mundschutz braucht oder nähen lernen will.  

Und auch Euer Publikum selbst hat einen Nutzen, denn es kümmert sich ein Ehrenamtlicher oder eine Ehrenamtliche um genau das, was er oder sie sich gewünscht hat oder auch einfach braucht. Dadurch entsteht eine klassische Win-Win-Situation. 

Durch Nutzen das Ehrenamt attraktiv machen

Vielleicht sprecht Ihr sogar Menschen an, die bisher nicht auf den Gedanken gekommen sind, ihre Kompetenzen durch ein Ehrenamt zu steigern. In dem Bastelbeispiel würde es bedeuten, dass es vielleicht jemanden gibt, der gerne professionell basteln möchte, aber noch keine Gelegenheit gefunden hat, dies zu üben.  

Durch das Ehrenamt können Kernkompetenzen, die für professionelles Basteln gebraucht werden, abgedeckt werden. Und auch sonst kann eine Person aus einem Ehrenamt viel mitnehmen. 

Dazu könnten zählen:  

  • Sprachkompetenzen  
  • Führungskompetenzen  
  • Lernen, fokussiert Aufgaben zu planen  

Und dies sind nur drei von vielen Punkten, warum es sich für Menschen ohne Wunsch nach Ehrenamt lohnen kann, doch einmal bei Euch reinzuschnuppern. 

Durch Transparenz Ehrenamtliche finden! 

Weiter oben habe ich beschrieben, dass Ihr transparent aufzeigen sollt, was Eure Ehrenamtlichen im Moment bei Euch machen. Dieser erste Schritt war wichtig.  Denn nun werden Menschen, die bereits an einem Ehrenamt interessiert sind, spannende Anknüpfungspunkte finden. Und wer bisher kein Interesse hatte, wird vielleicht angeregt, sich über ein Ehrenamt Gedanken zu machen.   

Die Menschen können sehen, mit wem sie in Zukunft zusammenarbeiten würden. Sie können die vorhandene Gemeinschaft erkennen und entscheiden, ob sie ein Teil davon werden möchten.  Dadurch kann eine Beziehung entstehen, die dazu führen kann, dass die Sichtbarkeit rein durch Empfehlungen der Ehrenamtlichen und Interessierten wächst.

Denn jemand der von dem begeistert ist, was er auf Eurer Seite findet, wird das schnell jenen erzählen, die ebenfalls Interesse daran haben. Und so könnt Ihr Ehrenamtliche finden, ohne das Eure eigene Onlinesichtbarkeit wirklich hoch sein muss.

Wir von helpteers wünschen Euch viel Erfolg dabei, Ehrenamtliche über diesen Weg zu finden und sind uns sicher, dass dies so funktionieren wird! Ihr habt eine andere Sichtweise oder andere Erfahrungen gemacht? Lasst uns gerne in den Austausch gehen. 

In 3 + 1 Schritten passende Ehrenamtliche finden

Dass Organisationen und Träger Hilfe durch Ehrenamtliche suchen, ist normal. Denn sie brauchen Ehrenamtliche dringend. Doch oft stellen Organisationen ihr eigentliches Tun und was sie erreichen in den Vordergrund. Im ersten Moment wirkt das positiv, immerhin zeigt die Organisation damit auch, was sie erreicht und erreichen möchte.  Dies oft aus dem Wunsch und der Hoffnung heraus, damit möglichst viele Menschen zu erreichen. 

Das Ergebnis ist simpel: Viele Bewerber, die Ihr in zeitaufwendigen Gesprächen für Euch und die Organisation identifizieren müsst. Dabei meint identifizieren, ob die oder der Ehrenamtliche zur Organisation passt, das Alter stimmt etc. Ein alter Weg, der nicht zielführend ist, selbst wenn er schon seit Jahren funktioniert. Doch es kostet zu viel Zeit und schwemmt zu viele Ehrenamtliche in den Prozess, die überhaupt nichts mit dem eigentlich gesuchten Bereich zu tun haben. 

Das geht auch anders! 

Damit ihr auf Dauer Zeit und Ressourcen spart, braucht es nur den Mut, den Prozess anders zu gestalten. 

Ein neuer Weg für die Gewinnung Ehrenamtlicher

Und wenn der Mut aufgebracht ist, wie geht es dann weiter? Man klärt die Frage, wen genau Ihr eigentlich sucht und kann dann die nachfolgenden Schritte angehen, um die oder den Ehrenamtliche/n zu finden, die/der in die eigene Organisation passt: 

  • Wer wäre die/der ideale Ehrenamtliche? 
    • Dabei steht im Vordergrund, was gewünscht ist. Alter, Geschlecht, Themenschwerpunkt etc. 
  • In der Anzeige nur Personengruppen adressieren, die gesucht werden. 
    • Es ist okay Angst davor zu haben, zu wenig Ehrenamtliche anzusprechen, doch das wird nicht passieren. 
  • Die richtigen Personen werden sich angesprochen fühlen und wollen sogar von selbst mehr Informationen über die Organisation. 
    • Auf weiterführende Informationen hinweisen. 
    • Gebt den Suchenden genau das, was sie brauchen, wenn sie Interesse haben, zeigt ihnen wer Ihr seid. 
    • Dabei kann Social Media, Website und Co. ein gutes Mittel sein, um den Suchenden die passenden Informationen an die Hand zu geben. 

Dabei gibt es einen unschlagbaren Vorteil: 

Diejenigen die sich melden haben sich sehr wahrscheinlich selbst informiert und eine Beziehung zu der Organisation aufgebaut. Sie wollen zu Euch, weil Ihr seid wer Ihr seid und das ohne zeitaufwändige Gespräche. 

  • Fangt mit einer konkreten Aufgabe an, um die Person zu testen. 
    • Macht die Aufgabe klein. Es sollte etwas sein, dass der oder die Ehrenamtliche gut als erste Aufgabe erfüllen kann. 
    • Die Ehrenamtlichen werden dadurch nicht nur eingeführt, sondern bekommen auch das Gefühl, eine Wirkung zu haben. 
    • Ihr als Organisation seht dabei, wie die Person arbeitet und könnt abschätzen, ob dies genau das ist, was Ihr sucht. 

Ergebnis: Weniger Aufwand, passende Ehrenamtliche. 

So einfach könnte es sein, wenn Ihr Ehrenamtliche sucht. Vielleicht ist der erste Schritt nicht einfach, weil man es schon immer anders gemacht hat. Aber das ist kein Problem. Ihr müsst Euch nur trauen, etwas verändern zu wollen. 

Denn genau so bewegen wir zusammen die Welt! 

Ihr habt Fragen oder braucht Unterstützung? Dann nehmt gerne Kontakt mit uns auf, wir stehen für jede Hilfe im Bereich der Ehrenamtlichen zur Verfügung.  Helpteers gibt Webinare, Online-Kurse und Beratungen in diesem Bereich.