Woher kommt eigentlich der Name helpteers?

Helpteers ist die Kombination aus den Worten help (helfen) und Volunteers (Freiwillige).

Es geht nicht nur ums Helfen und es geht nicht nur um (freiwilliges) Engagement. Es ist der Begriff für eine Gemeinschaft. Man könnte sogar sagen: “I’m a helpteer!”.

Einige Leute verbinden den Begriff auch mit den “Musketeers”:

„The Three Musketeers (French: Les Trois Mousquetaires [le tʁwa muskətɛʁ]) is a historical adventure novel written in 1844 by French author Alexandre Dumas.”

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Three_Musketeers

Einerseits ist diese Heldengeschichte, die von Zusammenhalt und Offenheit gegenüber anderen erzählt, passend. Andererseits geht es in der Geschichte um Kamp und die Muskete ist eine Waffe. Daher ist diese Verbindung mit dem Begriff eher zwiegespalten.

Was bedeutet Crowdmoving?

Der Begriff beinhaltet Bewegung und eine große Masse an Menschen.

Er beschreibt das Ziel von helpteers: Eine Gemeinschaft von vielen, die gemeinsam viel bewegen.

Was meinen wir mit dem Slogan „Gemeinsam die Welt bewegen“?

„Gemeinsam die Welt bewegen“ beschreibt sowohl das, was auf einer helpteers-Plattform geschieht und das, was jede bzw. jeder Einzelne dazu beiträgt.

Gleichzeitig beschreibt es auch das Verständnis von unserer Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen bzw. Kund*innen. Diese bezeichnen wir als Wegbegleitende. Wir stellen ihnen unser Wissen und unsere Software zur Verfügung, damit wir gemeinsam die Welt bewegen.

Helpteers alleine ist eine Software. Durch die Nutzung der Engagierten und unserer Partner*innen/Kund*innen wird daraus eine Gemeinschaft, die etwas großes bewegt.

Was sind für uns Unterstützende?

Unterstützende ist ein Oberbegriff. Er beschreibt Menschen, die Teil von etwas sind und sich dort freiwillig einbringen. Eigentlich müsste man jedesmal “freiwillige Unterstützende” schreiben, doch das ist aus der Sicht von helpteers sowieso implizit gegeben.

Bei dem Begriff gehen die meisten davon aus, dass es eine helfende Person gibt und eine Person oder etwas, dem geholfen wird.

Eines der Ziele von helpteers ist diese Trennung aufzuweichen. So können bei einer Veranstaltung, die Behinderte unterstützt, auch die Behinderten selber zu den Unterstützenden gehören.

Immer dort, wo Menschen sich für jemanden einbringen, wird aus der Sicht von helpteers diese Grenze aufgeweicht. Jede Person die hilft/unterstützt bekommt auch etwas zurück. Entweder in Form von Dankbarkeit, persönlichem Wachstum, neuen Ideen oder durch Kontakte.

Deshalb: Menschen die handeln, wachsen in sich selber.

Indem wir die Hemmschwelle sich zu engagieren senken, wollen wir, dass mehr Menschen diese Erfahrung machen. Dies kommt uns, den Einzelnen und der Gesellschaft zu gute.

Wo ist der Unterschied zu dem Begriff Engagierte?

Das Wort „engagiert“ ist nochmals eine Steigerung und drückt gleichzeitig Wertschätzung aus. Zum Beispiel: engagierter Mensch, engagierte Unterstützende.

Der Begriff Engagierte wird oft als Synonym zu Ehrenamtliche genommen.

Helpteers hat (langfristig gesehen) nicht nur den Fokus auf unentgeltlich arbeitende Engagierte, sondern auf das Engagement allgemein. Unabhängig ob in/für Organisationen oder Unternehmen. Es geht darum, dass sich Menschen für das einbringen, was für sie wichtig ist und was gleichzeitig die Welt als Ganzes nachhaltig verbessert.

Für uns sind Engagierte nicht nur ehrenamtlich Engagierte, sondern auch engagierte Mitarbeiter*innen. Daher bieten wir das helpteers-Plattform-System auch zur unternehmensinternen Nutzung an. Damit unterstützten wir den Prozess zu einer neuen Unternehmenskultur (New Work) in Unternehmen. Unsere Plattform ermöglicht Mitarbeitenden ihre Ideen einzubringen und macht unternehmensspezifisches Engagement sichtbar. Dies ermöglicht anderen Mitarbeiter*innen sich einzubringen und gibt den Führungskräften eine Entscheidungsgrundlage. Gemeinsam werden Veränderungsprozesse im Unternehmen verwirklicht.

Und noch eine philosophische Anmerkung: In die weitere Zukunft geschaut ist fraglich, ob die aktuelle Sichtweise auf Arbeit noch Bestand haben wird. Wir glauben, das sich die Arbeitswelt grundlegend ändern wird. Der Wunsch von helpteers ist dabei, dass Menschen das machen können wofür sie “brennen” und gut leben können.

Und was sind dann Ehrenamtliche?

Das Verständnis für den Begriff ist sehr unterschiedlich. Es hängt stark vom Kontext und der Personengruppe ab, die ihn benutzt. Hier wird nicht auf eine genaue Beschreibung des Begriffs eingegangen. Siehe hierzu: https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenamt

Vor allem wenn es um langfristige Unterstützung geht, wird der Begriff von uns bevorzugt.

Helpteers will die Gewinnung von Ehrenamtlichen unterstützen. Wir sehen jedoch diese Gewinnung als ein Prozess, der über Kommunikation, Vertrauen und ein vorheriges kleineres Engagement führt.

Aus helpteers Sicht ist der letzte Schritt vom Engagement zum Ehrenamt vor allem etwas, dass in der Beziehung zwischen Menschen, Organisationen und gemeinsamen Zielen entsteht. Der Einfluss der jeweiligen Kultur in einer Organisation und dass diese Kultur zu der jeweiligen Person passt, ist entscheidend dafür, dass sich eine Person langfristig engagiert und so zu einem bzw.. einer Ehrenamtlichen wird.

Mit Crowdmoving (siehe unten) unterstützen wir das konkrete Engagement für eine Aufgabe. Vordergründig scheint es daher erstmal nur um ein einmaliges (einfaches) Engagement zu gehen. Wie die Geschichte von Margit jedoch zeigt, bedeutet ein Engagement meist eine grundlegende Änderung der Sichtweise und führt zu viel mehr Engagement und somit gegebenenfalls zu einem Ehrenamt.

Was machen Organisator*innen?

Dies sind Personen, die die Initiative ergreifen. Sie bringen Menschen zusammen, um gemeinsam etwas zu bewegen. Sie sind z. B. diejenigen, die ein Crowdmoving Projekt auf einer helpteers-Plattform anlegen.

Unsere Plattformen

Was bezeichnet der Begriff „Engagement-Plattformen“?

Dies ist ein Oberbegriff. Er beschreibt Plattformen im Internet, die Menschen die Möglichkeit geben sich einzubringen und sich zu engagieren.

Wir von helpteers glauben, dass es nicht eine große Engagement-Plattform geben wird, sondern viele Engagement-Plattformen für verschiedene Communities.

Beispiele für andere Engagement-Plattformen sind auf helpteers.net/plattformen gelistet.

Unsere helpteers-Plattform

Es gibt mittlerweile mehr als eine helpteers-Plattform im Netz. Unsere Technologie wird von unterschiedlichsten Organisationen genutzt. Auch auf helpteers.net haben wir eine eigene Plattform geschaffen.

helpteers-Plattformen können Crowdmoving Plattformen sein. Müssen es aber nicht.

Warum heißt es „Crowdmoving Plattform“?

Crowdmoving Plattformen sind Portale, die die Crowdmoving Methode verwenden.

Und was ist dann die Crowdmoving Methode?

Diese Methode beschreibt eine Herangehensweise, die zum Engagement mit Crowdmoving führt. Das folgende Bild beschreibt die Methode:

Ähnlich wie beim Crowdfunding wird auf einer Crowdmoving Plattform ein Projekt erstellt und nach Unterstützung gefragt. Die Unterstützenden unterstützen jedoch nicht finanziell, sondern übernehmen mit einem Klick eine der gelisteten Aufgaben und werden so Teil des Vorhabens.

Bei Crowdmoving steht somit das Vorhaben im Vordergrund. Ein Projekt erzählt eine Geschichte von Held*innen und Visionär*innen, die gemeinsam die Welt bewegen.

Mehr zum Thema Crowdmoving

Eine Vision: Vom Engagement zum Ehrenamt

Wir von helpteers wollen, dass sich mehr Menschen engagieren und in der Gesellschaft einbringen. Hierfür unterstützen wir Organisationen und Orgaisator*innen. Wir wissen nicht welche Held*innen und Visionär*innen eine unser helpteers Plattformen nutzen werden, doch wir sind davon überzeugt, dass jedes Projekt eine großartige Geschichte erzählt. Wir wollen mit diesen Geschichten inspirieren, so dass Gemeinschaften entstehen, in dem jeder einzelne seinen Beitrag zum großen Ganzen sieht. Gemeinsam bewegen wir die Welt.

Autor: Corvin Schwarzer

Corvin studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Harz. Er ist seit Anfang 2019 bei helpteers engagiert. Sein Antrieb kommt aus zwei Quellen: Einerseits möchte er bei sinnvollen und mehrwertstiftenden Projekten mitarbeiten und andererseits ist ihm wichtig, das theoretische Wissen des Studiums anzuwenden. Beides kann er bei der Entwicklung der helpteers-Plattform tun.