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Und da sind wir, frisch aus der Weihnachtspause. Wir hoffen, dass Ihr alle entspannte und erholsame Feiertage hattet.
Wir hatten sie in jedem Fall 😉

Wir beginnen das neue Jahr mit einem kleinen Appell an Euch, dabei spielt es keine Rolle, ob an den Verein selbst oder an den Menschen in Euch. Und wir versprechen, es ist etwas Positives. Das Thema: Der ständige, entmutigende Vergleich mit anderen Vereinen.

In diesem Artikel möchten wir Euch sagen: Das Denken führt nur auf einen finsteren Pfad!
Und der muss nicht sein.

Das kleine Flüstern, dass ihr als Verein nicht gut genug seid. Oft wird dieses Denken ausgelöst, weil Ihr Euch als Verein selbst woanders seht und etwas Größeres erreichen möchtet und das ist kein Schlechtes denken, es kann Euch oft antreiben.

Es kann Euch nur leider auch an gleicher Stelle frustrieren, wenn Ihr Euch als Verein mit den großen Vereinen vergleicht. Bei einem Vergleich, vor allem mit anderen Vereinen oder auch mit anderen Menschen, die mehr haben, denen es augenscheinlich besser geht, stellen wir uns selbst in Frage. Damit macht sich jeder kleiner als er wirklich ist. Ihr habt sowohl als Verein als auch als Mensch jede Menge zu bieten.

Was Lawrence von Arabien schon längst wusste

Habt Visionen, Visionen treiben auch an, ein Ziel zu haben oder manchmal auch viele Ziele zu haben.
Etwas romantisiert vielleicht auch einfach einen Traum. Aber egal wie Ihr es nennt, das kann wahr werden. Dazu fällt mir immer ein Zitat von Lawrence von Arabien ein:

„Alle Menschen träumen, aber nicht gleich. Die die während der Nacht, in der staubigen Tiefe ihres Verstandes träumen, wachen am Tage auf um zu entdecken, dass alles nur Wahn war. Aber die Tagträumer sind gefährliche Menschen, denn sie können ihren Tagtraum mit offenen Augen darstellen um ihn Wahr zu machen. Das tat ich.“

Da steckt viel Wahres drin, träumen wir mit offenen Augen wissen wir, wo wir einmal hinmöchten und das bezieht sich nicht mal nur auf das Vereinsleben. Es bezieht sich auf alles, was wir erleben. Und das ist auch gut so, träumt ruhig mit offenen Augen und lasst wahr werden, wovon Ihr träumt.
Nicht jeder Traum bzw. jede Vision wird sofort erfüllt werden. Das ist auch nicht das Ziel eines Traums.

Ein Traum oder eine Vision ist wie ein Nordstern, nachdem wir uns ausrichten. Den wir anstreben, doch den wir vielleicht nie erreichen werden. Und auf dem Weg dorthin werden “unglaubliche” Dinge Wirklichkeit. Das Vergleichen mit anderen Vereinen ist nicht verboten, aber vergleichen geht auch anders. Schaut Euch einen Verein an und seht viel eher, dass sie auf einem ähnlichen Weg sind wie Ihr.

Wie Ihr als Verein lernt, Schritt für Schritt zu gehen

Dazu möchte ich einmal ein kleines Beispiel aufzeigen. Nehmen wir das Hobby Fotografie. Auch hier kann es frustrierend sein, sich mit den falschen Leuten zu vergleichen.
Vergleicht Ihr Euch als Hobbyfotografen mit den Profis, kann das nur schief gehen. Immerhin haben die nicht nur mehr Erfahrung. Schaut Ihr Euch jedoch einfach ein wenig lokaler um, werdet Ihr viele Hobbyfotografen finden, die entweder auf gleicher Ebene mit Euch sind oder noch nicht soweit sind wie Ihr.
Und das tut gut.

Man sieht hier etwas, was gefällt und das Ihr ausprobieren wollt oder findet dort Inspiration, auch den Blickwinkel zu ändern und schon ist man mit diesen Menschen auf gleicher Ebene und genau das solltet Ihr mit Eurem Verein auch machen. Wenn Ihr Euch Vereine, die in einer ähnlichen Situation / Entwicklung wie Ihr seid zum Vorbild nehmt, kann das viele Vorteile haben. Unter anderem könnt Ihr in ihnen neue Partner finden. Wie? Zum Beispiel über Social Media.

Geht kleine Schritte, aber geht Schritte. Ohne Schritte zu gehen wird eure Vision immer eine Vision bleiben.
Vielleicht wissen einige von Euch, dass sie in den sozialen Medien noch nicht so affin sind oder sie noch gar nicht nutzt.
Dann geht den ersten Schritt und fangt genau damit an. Probiert Euch mit jedem Schritt aus damit Ihr wachsen könnt. Und dabei könnt ihr Euch ruhig von anderen Vereinen inspirieren lassen, das ist ganz klar kein Verbrechen.

Probieren, statt nur davon zu träumen

Was Euch am Ende vielleicht nicht weiterbringt – und darauf kann man sowohl als Verein, als auch auch als Mensch reinfallen – ist, Wissen zu besitzen und es nicht zu nutzen. Du kannst Dich immer gerne ausprobieren und nutzen, was Du bereits hast. Wenn Du merkst, es hapert hier und da mit dem Wissen, versuche Wege zu finden, um Dir anzueignen was fehlt.

Eine Vision ist nur so gut, wie Ihr bereit seid auch Kurs auf sie zu nehmen. Nicht immer ist Veränderung dafür nötig, aber scheut Euch auch nicht vor Veränderungen, sollten sie doch unabdingbar sein.

In unserem Social Media Fall würde das bedeuten: Sammele Ideen, wie eine Social Media Strategie aussehen könnte und beginne ruhig bei Punkt 0, solltet ihr auf noch keiner Plattform sein. Betrachtet dann, wie weit Ihr allein kommen könnt, seid Ihr Euch nicht sicher, testet es gerne aus. Zieht aber im Zweifel die Reißleine, bevor Social Media für Euch zur Frustfalle wird und sucht Euch Hilfe von außen.

Und habt auch einfach den Mut andere Vereine anzuschreiben, wenn sie etwas nutzen oder umsetzen, was Ihr gerne selbst können möchtet. Es schadet nie sich zu vernetzen und Ihr werdet sehen, es wird einige Vereine geben, die das ganz genau so sehen. Und mit genau dieser Einstellung könnt Ihr als Verein, oder auch einfach nur als Mensch, Stück für Stück und Schritt für Schritt zu Eurer Vision hinwachsen, bis sie keine Vision mehr ist.

Daher glaubt an Euch selbst und geht die notwendigen Schritte. Wir wünschen Euch in jedem Fall viel Erfolg und glauben daran, dass Ihr an Euch selbst wachsen könnt.